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Stricken Spinnen Knipsen Energie

Wolliges Tagebuch – Wooly Diary

Posted by beyenburgerin - Februar 6, 2013

In letzter Zeit war Extremspinnen angesagt, aber das hat auch nur ein bisschen geholfen.  Immerhin war ich in kurzer Zeit so spinnproduktiv wie lange nicht mehr. Die Reha habe ich nach vier Tagen abgebrochen. Falsche Klinik, falsche Indikationen, viel zu früh. Es ging gar nicht und schadete nur.

I did extreme spinning lately, but that did not really help. But I spun a lot within a short time. I stopped the rehab after four days. Wrong hospital, wrong indications, much too early. It just did not work, it only did harm.

So entstanden 150 g und 450 m BFL Garn zweifädig, gefärbt von Adoptivwolle. / I spun 150 grams and 450 metres BFL 2-ply, dyed by Adoptivwolle

Den roten Merino-Kammzug Multicolor vom Wollschaf habe ich fertig gesponnen, hier noch einmal zwei Stränge 415 g und 1300 m.  Der erste Strang war 268 g und 775 m. Daraus wird wahrscheinlich eine Jacke.

The red Merino tops Multicolor from Wollschaf are spun, this time two strands with 415 grams and 1300 metres. The first strand was 268 grams and 775 metres. I plan to knit a jacket from this yarn.

Ich schaffe es endlich wieder, Lochmuster zu stricken, was mich sehr freut. Dies hier wird das Tuch Butterfly Kiss aus selbstgefärbter und selbstgesponnener Polwarth-Wolle.

I finally manage to knit lace patterns again, which I am glad of. This will become a Butterfly Kiss Shawl from selfdyed and selfspun Polwarth wool.

4 Antworten to “Wolliges Tagebuch – Wooly Diary”

  1. terra said

    Ich hoffe, du kannst später deine Reha wiederholen. Ich hatte letztes Jahr großes Glück und war am Schweriner See, tolle Leute, die mir sehr geholfen haben. Ich konnte ganz viel mitnehmen für mich und bin mit mir zur Zeit im Reinen. Ich hoffe, du kannst diesen Punkt auch irgendwann wieder für dich erreichen und neue Kraft tanken. Eines habe ich gelernt: Man muss von Zeit zu Zeit dieselbe für sich nehmen, einfordern, tief Luft holen. Seitdem geht es mir besser, ich muss nur noch alle vier Wochen zur Therapie. Ich verfolge schon länger mit Bewunderung deinen Fleiß, aber ich muss gelegentlich auch faul sein. Ich wünsche dir alles Beste!

  2. Luzie said

    Liebe Brigitte! Ich bin total hin und weg, dieses Tuch ist so großartig, wunderschön, fantastisch, mir fehlen die Worte!
    Für mich ein 5-Jahres-Werk (Plan)! Du bist so tüchtig, ein wunderbarer Mensch, und auch ein echter „knitaholic“!!!
    Ich bewundere dich aus tiefstem Herzen! Wünsche dir auch zum Valentinstag alles Gute, Glück, Liebe und vor allem Gesundheit!
    Herzliche Grüße aus dem Waldviertel

  3. Uta Warten said

    Der Shawl sieht echt klasse aus und was Kraft tanken angeht…. Ich ziehe immer ganz viel Kraft aus dem Stricken und von einer Freundin weiß ich dass es ihr mit dem Spinnen so geht. Du bist also bestimmt auf dem richtigen Weg. Das hat doch nichts mit Fleiß und Faulheit zu tun.
    Liebe Grüße
    Uta

    • beyenburgerin said

      Uta, mit stricken und spinnen habe ich den Nervenzusammenbruch viel Jahre hinausgezögert, aber irgendwann ging es eben nicht mehr. Ich nenne stricken udn spinnen nach wie vor produktive Meditation und habe mich an stressigen Tagen immer direkt ans Spinnrad gesetzt, dann war nahc kurzer Zeit die „Wut“ im Faden.

      LG Brigitte

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