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Telekom Service – kein Anschluss unter dieser Nummer – Tag 1

Posted by beyenburgerin - Dezember 21, 2015

Es wird mir zwar niemand glauben, aber ich schreibe hier trotzdem einmal auf, welche Erlebnisse wir mit dem Service der Telekom haben. Es könnte vielleicht zwischendurch auch mal witzig werden. Aber nur, weil ich sonst nur noch schreiend durch die Gegend laufen könnte bei so viel geballtem Nicht-Service und so viel geballter Inkompetenz.

Tag 1, 16.12.2015

Die Telefonleitung ist plötzlich tot. Kein Telefon. Kein Internet.

Wir haben einen Festnetzvertrag mit der Telekom, da müsste es ja schnell eine Lösung geben. Göga kontrolliert vorsichtshalber alle Anschlusskästchen im Keller, tauscht vorsichtshalber allle eigenen aus. An dem Hauptkästchen der Telekom brennt leider kein grünes Licht. Laut Fehlercode bedeutet das, dass die Leitung außerhalb unseres Hauses unterbrochen ist.

Ob diese Unterbrechung wohl in dem Erdloch ist, das seit gestern auf dem Stichweg zwischen uns und unseren Nachbarn klafft? Bei ihm musste die wasserleitung ausgetuascht werden. Natürlich ist das Erdloch unter einer tonnenschweren Stahlplatte verschwunden, denn der Weg ist zu schmal, um das Loch offen zu lassen. Kann da jetzt etwa Wasser in unseren Anschluss eindringen? Es hat gerade angefangen stark zu regnen. Steht vielleicht das Wasser in dem Erdloch? Man kann es leider nicht sehen, es ist ja die Stahlplatte drüber. Aber ich weiß, dass Wasserleitungen in 1,20 m Tiefe liegen, weil diese garantiert frostfrei verlegt werden müssen. Und Stromkabel und Telefonleitungen in 0,80 m Tiefe. Was beudeuten würde, dass die ein ganzes Stück oberhalb des Bodens in dem Erdloch irgendwo in der Luft rumbaumeln. Oha!!!

Für junge Menschen mag das ja kein Problem darstellen, kein Festnetz zu haben. Für uns als Menschen jenseits der 50, die bisher keine Notwendigkeit für einen Handyvertrag mit Internetfunktion gesehen haben schon. Wir sind erst einmal vom Rest der Welt nahezu abgeschnitten. Nahezu, denn immerhin besitzen wir zwei Prepaid-Handys, so dass wir uns nur vorkommen, als ob wir nun auf dem Mars sitzen oder sowas und diese Galaxie noch nicht ganz verlassen haben. Allerdings benutzen wir die Handys so selten, dass kaum jemand die Telefonnummern kennt. Wir übrigens auch nicht, wir müssen die immer nachschauen. Und wie es das Schicksal so wollte hat Göga sich doch tatsächlich vor kurzer Zeit ein SIM freies Smartphone zugelegt. Eine SIM Karte von Netzclub hatte im Sommer hier Einzug gehalten. Leider nicht verwendbar für das Laptop, wie mir zuvor jemand erzählt hatte. Nun hatte Göga diese Netzclub SIM Karte mit 100MB Datenvolumen im Monat auch ins Smartphone eingelegt und installiert. Und unsere Kinder, voller Freude, dass bei uns der Fortschritt eingezogen ist, hatten auch direkt Whats App aufgespielt. So waren zu dem Zeitpunkt, als die Telefonleitung plötzlich tot war, denn auch schon 87MB verbraucht. Man rechnet ja auch nicht damit, dass die Telefonleitung plötzlich tot ist. Also wird das nichts mit Internet übers Smartphone.

Was hören nun eigentlich Freunde und Familie, wenn sie unsere Telefonnummer wählen? Dies hier:

„Ihr gewünschter Gesprächsteilnehmer ist nicht erreichbar. Versuchen sie es später noch einmal.“

Später, das klingt gut. Göga ruft bei der Störungsstelle der Telekom an. Na ja, anrufen stellt man sich eigentlich anders vor. Er muss einige Male deutlich ja oder nein sagen, unsere Telefonnummer nennen und landet dann in einer Warteschleife. Bereits nach einer halben Stunde ist er dann aber schon mit einer echten Servicemitarbeiterin verbunden. Er teilt ihr mit, dass unsere Leitung tot ist und dass dies möglicherweise mit Bauarbeiten zu tun hat. Sie teilt mit, dass unsere Leitung durchgemessen werden soll und dass sich in zehn Minuten ein Techniker telefonisch bei uns meldet.

Nach einer halben Stunde kommt tatsächlich ein Anruf. Der Techniker teilt uns mit, dass unsere Leitung wohl unterbrochen ist. Wow, da wären wir jetzt selber so gar nicht drauf gekommen!!! Wo die Leitung unterbrochen ist, kann er nicht sagen. Er teilt uns mit, dass sich morgen zwischen 8 und 16 Uhr ein Techniker die Sache vor Ort anschaut, die Leitung abfährt (grübel, wie geht das? Die ist doch unterirdisch) und gegebenenfalls bei uns vorbei kommt und im Haus etwas nachschauen muss. Wir weisen auf die Problematik hin, dass möglicherweise eine tonnenschwere Stahlplatte angehoben werden muss, um das Problem zu lösen.

 

 

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