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Archive for the ‘Wooly Diary – Wolliges Tagebuch’ Category

Bobbel – Zwirnen

Posted by beyenburgerin - April 9, 2017

Bobbel sind der neue Wolltrend. So scheint es zumindest. Die Angebote werden immer umfangreicher und auch große Wollfirmen versuchen jetzt mitzumischen. Deshalb möchte ich hier eine kleine Serie rund um Bobbel schreiben.

Bobbel – Wolltrend (Was ist ein Bobbel, welche Qualitäten gibt es, worauf sollte man achten)

Bobbel – Zwirnen (Wie mache ich aus einem gefachten ein gezwirntes Garn)

Bobbel – Stricken (Tipps zu Stricknadeln, Mustern etc.)

Bobbel – Der Erfinder der Bobbel (1985- der „Bobbel“ wird geboren)

(Hinweis: ich werde diese Blogposts nach und nach schreiben und dann hier verlinken)

Bobbel, Merino, Karibik von Wollium, links 750 m gezwirnt, rechts 550 m ungezwirnt

Zwirnen ist das Verdrehen mehrerer Fäden miteinander. Beim Handspinnen verzwirnt man oft zwei Fäden miteinander. Zweck des Zwirnens ist es, ein Garn stabiler und haltbarer zu machen.

Wenn man Bobbel zwirnt, erhält man einen Faden, bei dem die 4 Fäden des Bobbelgarns miteinander verdreht sind. So erhält man einen einheitlichen Faden, der sich leichter stricken lässt, ohne zwischen die einzelnen Fäden zu stechen. Eine Häklerin hat mir versichert, dass dies fürs Häkeln undwichtig ist. Sie häkelt sogar gerne mit den 4 nebeneinander liegenden Fäden. Sie meint, das Gehäkelte wird dann weicher.

Bobbel Lollipop verzwirnt und zum Strang gehaspelt. Darüber unverzwirnte Fäden von Bobbel Denim Ocean, beide von Wollium.

4-fädiges Bobbelgarn ist eigentlich keine ganz korrekte Bezeichnung. Denn in jedem dieser 4 Fäden sind bereits 2 Fäden verzwirnt. Es ist also eigentlich schon 8-fädiges Garn. Das zu wissen ist wichtig fürs Zwirnen.

Meistens wird rechts herum gesponnen. Man nennt das Z-Spinnen, weil der Faden mit einer Drehung rechts herum entsteht, was dann optisch dem Mittelteil des Buchstabens Z ähnelt. Zwirnt man nun zwei oder mehr dieser Z gesponnenen Fäden, so macht man dies in die andere Richtung. Das nennt man dann S-Zwirnen. Der Mittelteil des Buchstabens S ähnelt optisch einem links herum gezwirnten Faden. Die 4 Fäden des Bobbels sind als bereits gezwirnt, sie sind aus jeweils 2 S-gezwirnten Fäden entstanden.

Siehe auch: Wikipedia (grafische Darstellung von S – und Z – Zwirnung)

Auf diesem Foto kann man die S-Zwirnung der 4 Doppelfäden erkennen. Bobbel Raya von Wollium

Daraus folgt, dass man die Bobbelfäden beim miteinander Zwirnen rechts herum verdrehen muss, also Z-Zwirnen. Dieses doppelte Zwirnen nennt man Cablé, es entsteht ein besonders haltbares Garn. Beim Bobbelgarn geht es darum, ein leichter zu verstrickendes Garn zu erzielen. Da die Bobbelfäden für dieses weitere Verzwirnen nicht vorgesehen waren, entsteht ein leicht überdrehtes Garn. Sofern man Muster strickt und nicht nur glatt rechts hat dies aber keine Auswirkungen aufs Gestrick.

Man kann Bobbel auf dem Spinnrad zwirnen, weiter unten mehr dazu. Die anschaffung eines guten Spinnrads ist nicht gerade billig, deshalb möchte ich hier die einfachste Methode zeigen. Es gibt Wollwickler zu kaufen, die gleichzeitig zwirnen. Sie sind auch für große Knäuel geeignet. Es gibt auch Twister mit kleineren Konen, zum Beispiel von Daruma. Diese sind aber nur für etwa 100 g Wolle geeignet. Fürs Bobbel wickeln eigenen sich Twister (=Zwirner, zwirnen heißt auf Englisch ‚to twist’) in der Bauart des Jumbo L2, die es in verschiedenen Online-Shops oder in einem Online Auktionshaus zu kaufen gibt.

Twister Größenvergleich: Bobbel Tango, 250 g, von Wollium. Es passt noch deutlich mehr auf den Twister. 

Die Twister haben ein Getriebe, so dass sie viel schneller laufen als man die Kurbel dreht. Außerdem dreht sich durch das Getriebe die Richtung. In die die Kone des Twisters läuft. Das bedeutet, dass die Wolle links herum verdreht wird, wenn man die Kurbel nach rechts, also im Uhrzeigersinn, dreht. Da die Wolle aber von hinten nach vorne einläuft, bedeutet dies, dass sie Z gezwirnt wird, wenn man im Uhrzeigersinn kurbelt. Also das, was man haben möchte. Beim Zwirnen lässt man den Faden durch die Hand laufen und hält so eine gewisse Spannung des Fadens aufrecht.

Der Faden wird erst durch den hinteren Fadenhalter gefädelt, dann durch einen der beiden „Arme“ die um die Kone kreisen. Danach das Ende im schlitz oben an der Kone befestigen. 

Es reicht allerdings nicht, einen Bobbel nur einmal „durch den Twister zu drehen“. Die Bobbel Knäuel werden in der Regel „in der Bobbelei“ rechts herum gewickelt. Der Faden verdreht sich dabei ein wenig in S Richtung. Beim ersten Twisten dreht man diese Verdrehung heraus, die Fäden sind dann alle unverdreht. Nun muss man den Bobbel noch etwa 4 mal zwirnen, um einen Faden zu bekommen, den man gut verstricken kann, ohne zwischen die Fäden zu stechen. Das klingt erst mal öde, aber man hat ein preiswertes Werkzeug, mit dem man seine Bobbel zwirnen kann.

Beim Zwirnen sollte man noch beachten, dass der Faden schneller auf den neu entstehenden Bobbel gewickelt wird, je dicker dieser auf dem Twister wird. Daraus folgt, dass man ihn abwechselnd vom einen und vom anderen Ende her wickeln sollte, damit ein Knäuel etwa gleichmäßig verzwirnt wird. Dabei jeweils die Kurbel in dieselbe Richtung drehen, also im Uhrzeigersinn. Der Twister gibt vor, wie man zwirnt. Es ist also unerheblich, ob man schnell oder langsam kurbelt. Wenn man aber gleichmäßig kurbeln möchte, kann es helfen, wenn man im Kopf einfach die Runden der Kurbel mitzählt.

Strickbild Tuch Tulpengarten, Baumwolle/Polyacryl verzwirnt.

Da der Faden leicht überdreht ist, kräuselt er ein wenig, wenn man ihn ein Stück herauszieht. Das ist normal. Die Verzwirnung kann sich auch im Knäuel „setzen“, wenn man den Bobbel nicht sofort nach dem Zwirnen verstrickt. Aber leicht überdreht wird er bleiben. Das ist unwichtig, wenn man nicht glatt rechts strickt, ein Muster gleicht dies aus.

Leicht überdrehter Faden für das Tuch Tulpengarten, darüber unverzwirnte Fäden Denim Ocean.

Man kann Bobbel natürlich auch auf dem Spinnrad zwirnen. Dazu sollte man ein Spinnrad mit großer Spule wie Louet S10, Ariadne usw. haben, oder ein moderneres Spinnrad mit Jumbospule. Kleine Spulen eignen sich nur bedingt, denn viele Bobbel sind deutlich größer als die üblichen 100 bis 150 g der Standardspulen. Dann müsste man alle Fäden zwischendurch abschneiden.

Es lohnt sich meiner Ansicht nach nicht, ein Spinnrad extra zum Bobbel zwirnen zu kaufen.

Strickbild Betula Poncho (Anleitung kommt bald), Baumwolle/Polyacryl verzwirnt

Das Schwungrad muss in Uhrzeigerrichtung laufen. Die Zwirnung muss vor dem Einzugsloch etwas stärker sein, als man sie zum Schluss haben möchte. Dadurch, dass der Faden hinter dem Einzugsloch auf die Spule gewickelt wird, wird etwas Drehung aus dem Faden genommen. Davon hängt also ab, wie lange ich den Faden festhalten muss, bevor ich ihn auf die Spule laufen lasse.

Ich höre und lese immer wieder, dass Spinnerinnen ungerne zwirnen. Ich finde, es wird einfacher, wenn man im Kopf mitzählt, wie oft man tritt. Oder man zählt z.B. immer wieder bis 50 oder 100 und schiebt dann den Haken weiter oder hängt den Faden auf einen anderen Haken des Spinnflügels. So bekommt man auch einen gewissen Rhythmus ins Treten und kann dadurch auch gleichmäßiger mit den Händen arbeiten.

Das Strickbild entspricht nach dem Zwirnen annähernd einem „normalen“ Faden.

Man kann den gezwirnten Bobbel nachbearbeiten. Beim Handspinnen ist es üblich, dass man eine Wolle haspelt, das heißt zum Strang wickelt. Hierfür braucht man nicht unbedingt eine Haspel, es reichen zum Beispiel auch die Beine eines umgedrehten Hockers oder Stuhls. Man wickelt den Bobbel zum Strang und bindet ihn an 4 Stellen mit einem anderen Faden ab, damit die Fäden nicht durcheinander geraten. Dann badet man den Strang mindestens eine halbe Stunde in lauwarmem Wasser. Dadurch wird der Drall (die Drehung) innrhalb des Strangs ausgeglichen. Dann wird der Strang zum Trocknen aufgehängt und zum Schluss wieder auf dem Twister als Bobbel gewickelt.

Ich habe dies für Bobbelgarn 50% Baumwolle/50 % Polyacryl getestet. Ich hatte nicht den Eindruck, dass das Baden einen erkennbaren Unterschied gemacht hat. Für Merino habe ich das noch nicht getestet. Es bleibt also jedem selbst überlassen, hier weitere Versuche zu machen oder zum Beispiel in einem Kommentar davon zu berichten. Merino ist aber insgesamt anpassungsfähiger und nicht so „starr“ wie eine Baumwoll-Polyacryl-Mischung.

Bobbel Maxi Kolibri von Wollium, 100 % Merino, 750 m

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Bobbel – Wolltrend

Posted by beyenburgerin - April 8, 2017

Bobbel sind der neue Wolltrend. So scheint es zumindest. Die Angebote werden immer umfangreicher und auch große Wollfirmen versuchen jetzt mitzumischen. Deshalb möchte ich hier eine kleine Serie rund um Bobbel schreiben.

Bobbel – Wolltrend (Was ist ein Bobbel, welche Qualitäten gibt es, worauf sollte man achten)

Bobbel – Zwirnen (Wie mache ich aus einem gefachten ein gezwirntes Garn)

Bobbel – Stricken (Tipps zu Stricknadeln, Mustern etc.)

Bobbel – Der Erfinder der Bobbel (1985- der „Bobbel“ wird geboren)

(Hinweis: ich werde diese Blogposts nach und nach schreiben und dann hier verlinken)

Bobbel Wollium 2

Bobbel in den Farben Schwarzwald, Karibik und Shenga (100 % Merino) von Wollium.

Wo der Begriff Bobbel herkommt und wer den zuerst verwendet hat, weiß ich nicht. Fest steht aber, dass es aus Einzelfäden gewickelte Farbverläufe schon lange vor dem Ausdruck Bobbel gab. Dazu gibt es mehr Information unter „Bobbel – Der Erfinder der Bobbel“.

Mit Bobbel werden mit einem Wollwickler handgewickelte Knäuel bezeichnet, die einen Farbverlauf aufweisen. Die meisten angebotenen Bobbel sind 3-fädig oder 4-fädig, man findet aber auch alles von 2-fädig bis 8-fädig. Das Garn ist gefacht, das heißt, die Fäden liegen nebeneinander.

Bobbel Fäden 2

Bobbel „Karibik“, 100 % Merino, von Wollium

Der Farbverlauf wird allerdings nicht von Anfang an in das Garn hinein gefärbt, sondern entsteht beim Wickeln durch den Farbwechsel bei einzelnen Fäden. Es wird also zunächst eine bestimmte Länge (Meterzähler) mit den Ausgangsfäden gewickelt, bevor die Farbe für einen Faden ausgetauscht wird. Dort wird der bisherige Faden abgeschnitten und mit dem Faden einer neuen Farbe verknotet. Je ähnlicher sich diese beiden Farben sind, um so weniger fällt der Farbübergang auf. Hier geht es also um die Farbauswahl und das Geschick der Bobbelhändlerin (meistens sind es Frauen) und um ihr Gefühl für Farben sowie ihrer Kenntnis des Farbenkreises.

Tuch Tulpengarten, Bobbel „Lollipop“ von Wollium

Aber auch stärkere Farbunterschiede können recht harmonisch gewickelt sein.

Tulpengarten III 1

Tuch Tulpengarten, Bobbel Maxi Iris von Wollium , gestrickt von Ulla S.

Betula Poncho (Anleitung erscheint demnächst), Bobbel Denim Ocean von Wollium. Sanfte Farbübergänge und ein lebhaftes Muster lassen die Übergänge nicht streifig erscheinen.

Farbqualität: Die Farbqualität dürfte bei allen Bobbelgarnen etwa gleich sein. Es gibt für die Färbungen Standards in der Textilindustrie. Mit einem Auswaschen der Farben ist nicht zu rechnen. Genauere Informationen habe ich diesbezüglich bisher aber nicht.

Garnqualitäten: Bobbel werden meistens in einer Mischung aus 50% Baumwolle/50 % Polyacryl (fast alle Anbieter) oder in 100 % Merino (z. B. Wollium) angeboten. Es gibt aber auch Bobbel aus reinem Acryl (Hochbausch). Reine Baumwolle, Schurwolle-Polyamid-Mischung (Sockenwolle), Polyacryl-Wolle-Alpaka, sowie Mischungen mit Mohair, Lambswool oder Seide habe ich bei Garnmanufaktur gefunden. Außerdem gibt es Bobbel mit Glitzerfäden.

Zugegeben, Merino ist mein Favorit, das sind wunderbar weiche Garne. Die Baumwolle ist meines Wissens nicht mercerisiert, was früher noch üblich war. Nicht mercerisiert ist sie glanzlos, wahrscheinlich ist das der Grund, warum sie mit 50 % Polyacryl gemischt wird, um Glanz zu erzielen.

Wickel-Qualität: Für mich persönlich ist es wichtig, in welcher Länge die Fadenenden an den Knoten abgeschnitten werden. Danach sollte man fragen, bevor man Bobbel bestellt. Oder die Informationen der jeweiligen Bobbelhändlerin durchlesen. Sehr zufrieden bin ich mit Wollium, die Fadenenden sind ca. 20 cm lang. So kann man sie wunderbar noch ein paar Maschen mitstricken und dann unsichtbar vernähen.

Bobbel Fadenenden 2

Fadenenden bei Wollium

Bobbel Fadenenden 4

Fadenenden bei einer anderen Wollhändlerin, sehr kurz, ca. 1 cm: Beim Häkeln kann man die noch irgendwie in Maschen verschwinden lassen, beim Stricken wird es da schon schwieriger.

Neben den Fadenenden ist es natürlich wichtig, dass die Bobbel ohne Schlaufen gewickelt werden. Mit der entsprechenden Sorgfalt und Einrichtung von Spannvorrichtungen für die Fäden usw. ist das durchaus möglich. Hat man einen Bobbel mit Schlaufen erwischt, so muss man gerade bei Baumwolle/Polyacryl einen neuen Knoten machen, da das Garn unelastisch ist und man die Schlaufe nicht über die nächsten 10 bis 20 m verschwinden lassen kann, indem man sie immer wieder ein Stück weiter zieht.

Lieferzeiten: Bobbel von hiesigen Händlerinnen sind in der Regel Handarbeit Made in Germany. Die Bobbel werden direkt bei den Händlerinnen von großen Konen gewickelt. Manche bieten nur bereits gewickelte Bobbel aus dem Lagerbestand an. Nur große Händlerinnen können Bestellungen binnen weniger Tage abarbeiten, weil sie ständig ihr gesamtes Angebot wickeln.

Die „normalen“ Bobbelhändlerinnen wickeln in der Regel mehrere Bestellungen einer Farbstellung. Nur so kann die tolle Farbenvielfalt angeboten werden. Es müssen Konen herausgesucht werden, die Wicklung vorbereitet werden, indem die Konen entsprechend platziert werden usw. Das kostet Zeit und würde die Bobbel teurer machen, wenn jede Bestellung sofort abgearbeitet wird. Durch die Rationalsierung mit den üblichen Lieferzeiten von 2 bis 3 Wochen sind die Bobbel erschwinglich. Und Vorfreude ist ja bekanntlich die beste Freude.

Einige Händlerinnen bieten einen Teil ihres Sortiments und häufig bestellte Farbstellungen auch zum Sofortkauf an. Zum Beispiel gängige Bobbel 4-fach mit Lauflängen von 550, 750 oder 900 m oder ähnliches. Bei manchen großen Bobbelhändlerinnen gibt es das gesamte Sortiment zum Sofortkauf.

Bobbel Wollium Maxi Iris

Bobbel Maxi Kolibri, 100 % Merino, von Wollium

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Wolliges Tagebuch – Wooly Diary

Posted by beyenburgerin - Januar 16, 2017

Der Winter hat uns fest im Griff. Und die ersten beiden Wochen des Jahres hatten mich Viren und Bakterien fest im Griff, so langsam geht es wieder.

Winter got a hold on us. And the first two weeks of the new year, some viruses and bacteria got hold on me as well. 

Im letzten Jahr noch fertig geworden sind diese Stränge aus Kamelhaarwolle. Die Fasern waren schon etwa zehn Jahre in meinem Stash, sicherlich weil sie zum Teil recht kurzfaserig waren. Nun wurde es Zeit, sie zu verspinnen. 231 g und 630 m, zweifädig.

I still finished these strands last year, camel wool. The fibers were in my stash ten years already, must be due to the partly very short fibers. Now it was time to spin this wool, 231 g and 630 m, 2-ply.

Ich arbeite gerade an einer Neuauflage meiner Flying North Shawl Anleitung. Neue Grafik usw. und auch ein Tuch in uni, wie man hier sieht.

I am just working on a revision of my Flying North Shawl pattern. New charts etc., and another shawl in one single colour, as you can see here.

Und dann habe ich weiterhin an dem Zopfmuster Thema Lebenswege getüftelt. Und zwar ein Tuch mit dem leicht abgewandelten Zopfmuster in Sichelform. Auch dazu wird es bald eine Anleitung geben.

Furthermore I had some more ideas about the Lebenswege theme. Especially this shawl in a crescent shape. There will be a pattern for this shawl as well soon.

 

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Wolliges Tagebuch – Wooly Diary

Posted by beyenburgerin - September 8, 2016

Eigentlich hätte ich an diesem Ort ja schon längst mal ein Fotoshooting machen sollen. Es ist der Kirchhof der gotischen Kirche St. Maria Magdalena hier in Beyenburg. Am letzten Samstag sind dort hübsche Fotos entstanden. Manchmal ist es nicht so einfach, wenn das Model selber stricken kann und ein WIP präsentieren soll:

I should have chosen this place for a photo shooting much earlier. It is the yard behind the gothic Church St. Maria Magdalena here in Beyenburg. Last Saturday, I took some nice photos there. Someteims, it is not easy when the model herself knows how to knit and should present a WIP:

Die Crepidula Weste ist mittlerweile fertig.

The Crepidula Vest is finished in the meatime.

(Auf die Fotos klicken, um zu den Anleitungen zu gelangen / Click on the photos to get to the patterns)

Noch nicht veröffentlicht / not published yet: Columbine

Lysvik:

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Wolliges Tagebuch – Wooly Diary

Posted by beyenburgerin - August 17, 2016

Ich habe an einem Crochetalong teilgenommen. Anleitung Orangenhaut von Tanja Osswald. Das Garn ist selbstgefärbte Sockenwolle. Die verschiedenen Möglichkeiten bei Kettmaschen waren für mich als Strickerin eine Herausforderung.

I took part in a crochetalong. The pattern is Orangenhaut by Tanja Osswald. The yarn is selfdyed sock yarn. The different slip stitch stitches were a bit of a challenge for me.

Und hier ist zweifädig gesponnene Leicester Longwool, 170 g und 520 m. Kardiert und gefärbt wurde sie von Marianne.

Here is some Leicester Longwool, spun 2-ply, 170 g and 520 m. Carded and dyed by Marianne.

 

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Wolliges Tagebuch – Wooly Diary

Posted by beyenburgerin - Juli 7, 2016

Ich habe endlich mal wieder ab und an gesponnen. Meine Nerven brauchten das dringend. Da geht doch nichts übers Spinnen, um die Nerven zu beruhigen. ich hatte noch tolle Wolle, Vlies und Kammzug, die von Marianne gefärbt worden sind. Zur Linken Ryeland, 260 g und 550 m, rechts Wensleydale, 210 g und 580 m, beides zweifädig.

I finally spun a bit every now and then. My nerves needed that urgently. There is nothing compared to spinning when you need to calm down your nerves. I still had some great wool, carded fleece and tops, dyed by Marianne. To the left Ryeland, 260 g and 550 m, to the right Wensleydale, 210 g and 580 m, both 2-ply.

Flevolander, ebenfalls kardiert und gefärbt von Marianne. 94 g und 320 m, zweifädig.

Flevolander, carded and dyed by Marianne as well, 94 g and 320 m, 2-ply.

Derzeit arbeite ich intensiv an der Anleitung für den Dragon Hug. Es ist ein witziges Tuch mit vielen Zacken in zwei Größen.

Right now, I am working hard on the pattern of the Dragon Hug. It is a funny shawl with many peaks in two sizes.

 

 

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Wollbeute – Yarn Prey

Posted by beyenburgerin - Juni 17, 2016

Ab und an muss ich ja mal testen, ob ich in Begleitung wieder durch die Stadt gehen kann. Es klappt im Moment, wenn es nicht zu lange ist und nicht zu mittig durch die Einkaufszone. Bis zum Wollgeschäft von Strickichicy reichte es jedenfalls. Andrea ist Fotografin und hat ein Eckchen in ihrem Atelier ihrer Woll-Leidenschaft geopfert. Ausgestellt sind dort Einzelknäuel, weil es eben wirklich nur ein Eckchen ist. Im Lager gibt es dann aber ausreichende Mengen jeder Wolle. Andrea führt viele Qualitäten von Atelier Zitron sowie andere feine Garne wie zum Beispiel von Ferner. Bei ihrer Garnauswahl erkennt man die Leidenschaft für Wolle und vor allem für sehr weiche Wolle, nicht den puren Geschäftssinn. Aber das macht diesen Laden so besonders und man muss unbedingt mal dort gewesen sein und sich durch die Garne gefühlt haben. Hinweis: Das Geschäft ist montags nur nach telefonischer Vereinbarung geöffnet.

Every now and then I have to try if I can go into town again if someone accompanies me. It works right now if it is not too long and not right in the middle of town. So I could reach the yarn shop of Strickichicy. Andrea is a photographer and dedicated a small corner of her studio to her passion for wool. The showroom shows single balls of yarn, because it is so small. But she has enough of each yarn in her stock room. Andrea offers yarn of Atelier Zitron  and other fine yarns like  Ferner.  IN her choice of yarn you can see her passion for yarn and especially soft yarn, not the idea to make a profit. This makes the shop special and a must see and must feel for  wooloholics.  

Atelier Zitron: Trekking XXL und Filisilk

Ferner: La Doro und handpainted Lace

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Wolliges Tagebuch – Wooly Diary

Posted by beyenburgerin - Mai 26, 2016

Ich musste letzthin mal wieder einkaufen. Mrs. Crosby Satchel, dieses superweiche Merinogarn hat es mir angetan. Ein wunderschönes Singlegarn, das den Händen schmeichelt. Gekauft bei Meinwollshop, die Seite will sich gerade nicht öffnen. Aber bis zum Wochenende ist der Besitzer ohnehin in Urlaub. Die türkisfarbene Wolle „Sunset Regatta“ ist für mein Sommertuch-Projekt Fiskevik. Davon soll es rechtzeitig zum Sommer eine Anleitung geben. Die gelbe Wolle heißt „Golden Butter“, auch das wird ein Sommertuch.

I had to buy something lately. Mrs. Crosby Satchel, I just love this super soft merino yarn. A beautiful single yanr that indulges the hands. The teal yarn „Sunset Regatta“ is used for a summer shawl pattern, Fiskevik. The pattern sahll be available before summer. The yellow shade is calles „Golden Butter“ and will also become a summer shawl.

Und hier gibt es erste Fotos von Fiskevik. Fiskevik is ein Dorf nördlich von Arvika in Schweden. Es gibt dort eine Campingplatz direkt am See Nysockensjö, wo ich mehrmals wunderbare Sommertage verbrachte. Sommer, Sonne, lange helle Abende, Strand, Wasser, schwimmen. Der perfekte Sommer eben.

Here are the first shots of Fiskevik. Fiskevik is a village north of Arvika in Sweden. There is a campingsite next to the lake Nysockensjö, where I spent wonderful summer days several times. Summer, sun, long daylight, beach, water, swimming. The perfect summer.

Ihr kennt mich, ich muss immer alles ganz genau machen. Also gibt es das Tuch in einem einfachen Kraus-rechts Muster mit Lochmuster dazwischen in zwei Größen und auch in mehreren Formen. Asymmetrisch, symmetrisch und in Pfeilform. Alle in einer Anleitung. Das nächste Foto zeigt die asymmetrische Form aus einem und aus zwei Knäueln gestrickt.

You know me, I always have to stick to details. So the garter stitch shawl with lace in between will come in two sizes, as well as different shapes: asymmetrical, symettrical and arrow shape. All of them in one pattern. The next photo shows the asymmetrical shape, knit with one and two skeins.

Hier ist das symmetrische Tuch, es muss aber eigentlich erst noch baden. Das Tuch in Pfeilform ist noch in Arbeit.

Here is the symmetrical shawl, but it should have taken a bath first. I am still knitting on the arro-shaped shawl.

 

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Wolliges Tagebuch – Wooly Diary

Posted by beyenburgerin - März 26, 2016

Was mag das hier wohl sein? Ich werde nach und nach die Fotos ergänzen.

What can this be? I will add more photos soon.

 

Die Anleitung für das Tuch Gloria kommt bald wieder online.

The shawl pattern Gloria will soon be online.

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Wolliges Tagebuch – Wooly Diary

Posted by beyenburgerin - Februar 24, 2016

Diese tollen Socken habe ich nicht selber gestrickt. Ich habe sie von Alexandra geschenkt bekommen. Alexandra entwirft diese Socken selber und strickt gerne in Fair Isle Technik.

I did not knit these socks myself. I got them as a present from Alexandra. She designs this kind of socks herself and loves to knit in Fair Isle technique. 

Gesponnen habe ich auch wieder ein wenig. Die sind 300 g Merino-Seide-Bambus Mischung, 300 g zweifädig und 720 m Lauflänge.

I spun a bit again. These are 300 grams Merino-Silk-Bamboo blend 2-ply with 720 meters yardage.

Und dies hier ist selbstgefärbte Lincoln Longwoool. Es sind 360 g zweifädig und 900 m. Und ja, mit Longwool erzielt man nicht so hohe Lauflängen wie zum Beispiel mit Merino. Langwoller habe irgendwie kompaktere Haare.

This is selfdyed Lincoln longwool. 360 g 2-ply and 900 meters. True, the yardage of longwool yarn is much less than compared to Merino. Longwool hair seems to be much more compact.

Ich stricke weiterhin an meinen Jacken für die Sillerud Anleitung. Diese hier ist mit Kauni EKS gestrickt. Und, wie man sehen kann, sie ist schöööööön weit.

I am still knitting on my jackets for the Sillerud patterns. This one is knit with Kauni EKS. And, as you can see, it is pretty wide.

 

 

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